Samhain
Bedeutung des Festes
Samhain ist das keltische Fest des Winteranfangs und der Beginn der dunklen Zeit. Gefeiert wird es entweder am 31. Oktober, oder an einem Neumond drum herum. Es gibt da verschiedene Traditionen. Ich halt mich an den 31., einfach weil s praktisch ist.
Für mich ist wie für viele Hexen Samhain das Neujahrsfest. Ich finde es schön, zu Beginn der dunklen Zeit ein neues Jahr anzufangen, Altes und Erledigtes entgültig zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen. Das Neue, das dann langsam in mein Leben wächst. Oft ist es so, dass das, was Samhain gesät wird, den Winter über ruht, wie manche Knollen, die man im Herbst in den Boden steckt, und um Beltane und Ostara zeigen sich dann die ersten Knospen und Blüten. Eine sanfte Veränderung, aber dafür um so kräftiger.
Samhain ist das Fest, das den Tod des alten Gottes feiert und seinen Weg in die Anderswelt, von wo er, jung und erfrischt, an Yule wiedergeboren wird.
Dank der vielen Halloweenmarketingkampagnen ist der Kürbis inzwischen entgültig zu einem Symbol für Samhain geworden. Die Iren, die für diesen Brauch verantwortlich sind, nutzten unsprünglich eine hohle Rübe, die nach der Umsiedlung nach Amerika dann zum Kürbis mutiert ist.
Für mich ist allerdings eher der Granatapfel ein Symbol für Samhain, und deshalb landet auch jedes Jahr ein Granatapfel auf meinem Altar und wird feierlich verspeist und mit den Ahnen geteilt.
Der Granatapfel stammt aus Griechenland und auch der Mythos, der damit verbunden ist. Hades, der Gott der Unterwelt, verliebt sich in Persephone, die Tochter der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Er entführt sie und nimmt sie mit in die Unterwelt. Daraufhin befiehlt Demeter allen Pflanzen, das Wachsen und Blühen einzustellen, die Erde wird öde und kalt, es gibt keine Ernte mehr und die Menschen hungern. Zeus befiehlt deshalb, dass Hades Persephone wieder frei gibt, wenn sie in der Unterwelt noch nichts gegessen hat. (er will sichs nämlich weder mit Demeter noch mit Hades verderben und versucht, sich fein rauszuwinden). Persephone hat aber an einem Granatapfel geknabbert, und ein paar Kerne davon gegessen. Weil man ein bißchen Granatapfel aber nicht wirklich als Essen bezeichnen kann, aber andererseits doch was in ihrem Mund und Magen landete, wurde ein Kompromiss geschlossen: Das halbe Jahr wohnte Persephone bei ihrer Mutter, die andere Hälfte bei Hades, und so entstanden Sommer und Winter.
Mir gefällt daran besonders: Die große Göttin ist immer da, Ihre Kinder wandeln in der Welt, auch mal in der Unterwelt, aber Sie ist allgegenwärtig.
Mythen, die den Wechsel der Jahreszeiten durch den Abstieg einer Göttin oder eines Gottes erklären, gibt es bei vielen Völkern, oft gekoppelt mit den Mythen der Heiligen Hochzeit, die dann im Frühjahr gefeiert wird.
An Samhain ist das Tor zur Unterwelt weit geöffnet, nicht nur die Götter gehen hindurch, sondern auch die Ahnen machen einen Ausflug nach oben. Deshalb ist es Tradition, für die Ahnen was zu Essen rauszustellen, oft wird auch am Tisch ein Gedeck für die Ahnengeister mit aufgedeckt, und ins Fenster kommt ein Licht, das den Toten den Weg weist. (das muss kein Kürbis sein, eine Kerze genügt)
In Mexiko feiert man Los Dias de los Muertos, die Tage der Toten, ein buntes Fest zu Ehren der Toten. Sie werden an ihren Gräbern besucht und mit Musik, Feiern und Leckereien erfreut. Die Gräber werden bunt geschmückt und aus Blumen, besonders Ringelblumen und quietschorangen Tagetes, werden den Toten Teppiche ausgelegt.
Die Kirche hat diese Feste annektiert und zu Allerheiligen umbenannt, aber die Symbolik ist geblieben, an Allerheiligen wird hierzulande auch das christliche Grab geschmückt.
Wenn die Schleier zwischen den Welten weit offen sind, dann ist auch die beste Zeit für Weissagungen und Orakel, und ein Blick in die Karten ist hier immer sehr aufschlussreich.
Das Neujahrsfest unserer Zeitrechnung, am 31.12/1.1. stammt übrigens vom römischen Fest für Janus, dem Gott der Schwelle und der Türen, der mit einem Kopf ins Diesseits und mit dem anderen ins Jenseits blickte, sein Fest wurde nämlich am 1. Januar gefeiert. Und der Janus als Symbol für den Gott der oberen und unteren Welt, das gefällt mir sehr gut. In Byzanz war Janus der Sohn der Göttin Hekate, die für mich einfach die Samhain-Gestalt der Göttin schlechthin ist.
Ihr seht, ich klaue mir meine Mythen schamlos aus allen Kulturen zusammen und mixe meine eigenen Sachen. Ich wechsle munter durch, ein Jahr wird Persephone verabschiedet, ein Jahr der gehörnte Gott, wie s grad passt.
Für mich ist wie für viele Hexen Samhain das Neujahrsfest. Ich finde es schön, zu Beginn der dunklen Zeit ein neues Jahr anzufangen, Altes und Erledigtes entgültig zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen. Das Neue, das dann langsam in mein Leben wächst. Oft ist es so, dass das, was Samhain gesät wird, den Winter über ruht, wie manche Knollen, die man im Herbst in den Boden steckt, und um Beltane und Ostara zeigen sich dann die ersten Knospen und Blüten. Eine sanfte Veränderung, aber dafür um so kräftiger.
Samhain ist das Fest, das den Tod des alten Gottes feiert und seinen Weg in die Anderswelt, von wo er, jung und erfrischt, an Yule wiedergeboren wird.
Dank der vielen Halloweenmarketingkampagnen ist der Kürbis inzwischen entgültig zu einem Symbol für Samhain geworden. Die Iren, die für diesen Brauch verantwortlich sind, nutzten unsprünglich eine hohle Rübe, die nach der Umsiedlung nach Amerika dann zum Kürbis mutiert ist.
Für mich ist allerdings eher der Granatapfel ein Symbol für Samhain, und deshalb landet auch jedes Jahr ein Granatapfel auf meinem Altar und wird feierlich verspeist und mit den Ahnen geteilt.
Der Granatapfel stammt aus Griechenland und auch der Mythos, der damit verbunden ist. Hades, der Gott der Unterwelt, verliebt sich in Persephone, die Tochter der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Er entführt sie und nimmt sie mit in die Unterwelt. Daraufhin befiehlt Demeter allen Pflanzen, das Wachsen und Blühen einzustellen, die Erde wird öde und kalt, es gibt keine Ernte mehr und die Menschen hungern. Zeus befiehlt deshalb, dass Hades Persephone wieder frei gibt, wenn sie in der Unterwelt noch nichts gegessen hat. (er will sichs nämlich weder mit Demeter noch mit Hades verderben und versucht, sich fein rauszuwinden). Persephone hat aber an einem Granatapfel geknabbert, und ein paar Kerne davon gegessen. Weil man ein bißchen Granatapfel aber nicht wirklich als Essen bezeichnen kann, aber andererseits doch was in ihrem Mund und Magen landete, wurde ein Kompromiss geschlossen: Das halbe Jahr wohnte Persephone bei ihrer Mutter, die andere Hälfte bei Hades, und so entstanden Sommer und Winter.
Mir gefällt daran besonders: Die große Göttin ist immer da, Ihre Kinder wandeln in der Welt, auch mal in der Unterwelt, aber Sie ist allgegenwärtig.
Mythen, die den Wechsel der Jahreszeiten durch den Abstieg einer Göttin oder eines Gottes erklären, gibt es bei vielen Völkern, oft gekoppelt mit den Mythen der Heiligen Hochzeit, die dann im Frühjahr gefeiert wird.
An Samhain ist das Tor zur Unterwelt weit geöffnet, nicht nur die Götter gehen hindurch, sondern auch die Ahnen machen einen Ausflug nach oben. Deshalb ist es Tradition, für die Ahnen was zu Essen rauszustellen, oft wird auch am Tisch ein Gedeck für die Ahnengeister mit aufgedeckt, und ins Fenster kommt ein Licht, das den Toten den Weg weist. (das muss kein Kürbis sein, eine Kerze genügt)
In Mexiko feiert man Los Dias de los Muertos, die Tage der Toten, ein buntes Fest zu Ehren der Toten. Sie werden an ihren Gräbern besucht und mit Musik, Feiern und Leckereien erfreut. Die Gräber werden bunt geschmückt und aus Blumen, besonders Ringelblumen und quietschorangen Tagetes, werden den Toten Teppiche ausgelegt.
Die Kirche hat diese Feste annektiert und zu Allerheiligen umbenannt, aber die Symbolik ist geblieben, an Allerheiligen wird hierzulande auch das christliche Grab geschmückt.
Wenn die Schleier zwischen den Welten weit offen sind, dann ist auch die beste Zeit für Weissagungen und Orakel, und ein Blick in die Karten ist hier immer sehr aufschlussreich.
Das Neujahrsfest unserer Zeitrechnung, am 31.12/1.1. stammt übrigens vom römischen Fest für Janus, dem Gott der Schwelle und der Türen, der mit einem Kopf ins Diesseits und mit dem anderen ins Jenseits blickte, sein Fest wurde nämlich am 1. Januar gefeiert. Und der Janus als Symbol für den Gott der oberen und unteren Welt, das gefällt mir sehr gut. In Byzanz war Janus der Sohn der Göttin Hekate, die für mich einfach die Samhain-Gestalt der Göttin schlechthin ist.
Ihr seht, ich klaue mir meine Mythen schamlos aus allen Kulturen zusammen und mixe meine eigenen Sachen. Ich wechsle munter durch, ein Jahr wird Persephone verabschiedet, ein Jahr der gehörnte Gott, wie s grad passt.
Anrufungen
Anrufung der Göttin
Liebste Göttin,
Hekate,
Du stehst an den Toren zwischen dieser und der anderen Welt
Heute an Samhain hast Du die Tore weit geöffnet
Und wir nehmen Abschied von dem Vergangenen,
Den Ereignissen des letzten Jahres.
Wir danken Dir für alles, was wir erlebt haben.
Viele unserer Erfahrungen ruhen jetzt in uns
Wie die Pflanzen im Winter
Und entwickeln Ihre Wurzeln,
Um sich bald in uns zu entfalten.
Nun beginnt die Zeit der Dunkelheit
Der Ruhe und der Besinnung
Gib uns die Kraft
Durch die Kälte und Dunkelheit zu gehen
Und von unserer Ernte des vergangenen Jahres zu zehren,
Bis die hellen Tage wiederkehren.
Die Ruhe der Dunkelheit bringt uns auch Frieden,
Die Verwandlung in der Stille,
Und ein warmes Nest zum Träumen.
Anrufung des Gottes
Gehörnter,
Heute, wo Du Deinen Weg in die Dunkelheit vollendest,
Bitten wir Dich,
Nimm das Vergangene mit Dir,
Damit es Nahrung ist für das Neue,
Sonnengott,
Strahlender König des Sommerhimmels
Mögest Du ruhen in den Armen der Göttin
Bis Du erneuert wiederkehrst
Zu uns.
Anrufung der Ahnen
Liebe Ahnen,
Ihr seid uns vorausgegangen auf den Wegen dieser Welt
Und auch vorausgegangen auf dem Weg in die andere Welt,
Wo ihr jetzt abseits der Welt die Ruhe geniesst.
Heute ist die Türe zwischen den Welten offen
Und wir laden Euch ein
Mit uns zu Feiern
Kommt zu uns,
Damit wir gemeinsam des Vergangenen gedenken können,
Damit wir gemeinsam das Alte verabschieden
Und das Neue erträumen können.
Kommt und feiert mit uns,
Unser Tisch ist auch für Euch gedeckt.
Seid willkommen.
Anrufung der Göttin
Liebste Göttin,
Hekate,
Du stehst an den Toren zwischen dieser und der anderen Welt
Heute an Samhain hast Du die Tore weit geöffnet
Und wir nehmen Abschied von dem Vergangenen,
Den Ereignissen des letzten Jahres.
Wir danken Dir für alles, was wir erlebt haben.
Viele unserer Erfahrungen ruhen jetzt in uns
Wie die Pflanzen im Winter
Und entwickeln Ihre Wurzeln,
Um sich bald in uns zu entfalten.
Nun beginnt die Zeit der Dunkelheit
Der Ruhe und der Besinnung
Gib uns die Kraft
Durch die Kälte und Dunkelheit zu gehen
Und von unserer Ernte des vergangenen Jahres zu zehren,
Bis die hellen Tage wiederkehren.
Die Ruhe der Dunkelheit bringt uns auch Frieden,
Die Verwandlung in der Stille,
Und ein warmes Nest zum Träumen.
Anrufung des Gottes
Gehörnter,
Heute, wo Du Deinen Weg in die Dunkelheit vollendest,
Bitten wir Dich,
Nimm das Vergangene mit Dir,
Damit es Nahrung ist für das Neue,
Sonnengott,
Strahlender König des Sommerhimmels
Mögest Du ruhen in den Armen der Göttin
Bis Du erneuert wiederkehrst
Zu uns.
Anrufung der Ahnen
Liebe Ahnen,
Ihr seid uns vorausgegangen auf den Wegen dieser Welt
Und auch vorausgegangen auf dem Weg in die andere Welt,
Wo ihr jetzt abseits der Welt die Ruhe geniesst.
Heute ist die Türe zwischen den Welten offen
Und wir laden Euch ein
Mit uns zu Feiern
Kommt zu uns,
Damit wir gemeinsam des Vergangenen gedenken können,
Damit wir gemeinsam das Alte verabschieden
Und das Neue erträumen können.
Kommt und feiert mit uns,
Unser Tisch ist auch für Euch gedeckt.
Seid willkommen.
Rituale
Hecate Cerridwen singen
Hecate Cerridwen singen
Für mich das Samhain-Lied überhaupt, es muss einfach dabei sein. Text und Hörprobe gibts hier (und auch noch ne Menge anderer Lieder).
Dabei vielleicht Hekate visualisieren, wie sie an der Schwelle steht, oder Cerridwen, wenn sie im Kessel rührt.
Dabei vielleicht Hekate visualisieren, wie sie an der Schwelle steht, oder Cerridwen, wenn sie im Kessel rührt.
Karten, Runen, Zukunftsdeutung
Ich ziehe mir an Samhain immer Karten fürs nächste Jahr, meistens nehm ich eine Tarotkarte, eine Karte aus dem Göttinnengeflüster als Schutzgöttin fürs Jahr, und eine Karte aus irgendeinem Kartendeck, dass mir grad gefällt.
Ich sag was Nettes dazu, zb. "Göttin, zeig mir mit diesen Karten den Weg fürs nächste Jahr" oder so was in der Art.
Runen, I Ging, etc. geht natürlich auch.
Ich seh das ganze nicht so sehr als Zukunftsdeutung, sondern als Möglichkeiten und Aufgaben, die mir das nächste Jahr bringt. Da macht dann auch ne Schwert-Neun nicht so viel aus.
Ich sag was Nettes dazu, zb. "Göttin, zeig mir mit diesen Karten den Weg fürs nächste Jahr" oder so was in der Art.
Runen, I Ging, etc. geht natürlich auch.
Ich seh das ganze nicht so sehr als Zukunftsdeutung, sondern als Möglichkeiten und Aufgaben, die mir das nächste Jahr bringt. Da macht dann auch ne Schwert-Neun nicht so viel aus.
Licht für die Ahnen
Nimm eine Kerze in die Hände und stell Dir vor, wie Du Dich über die Kerze mit Deinen Ahnen verbindest. Lass Energie in die Kerze fliessen und von der Kerze in Deine Hände zurück. Denke ein bißchen drüber nach, wer Deine Ahnen sind, was Dir Deine Ahnen bedeuten, usw. Stell die Kerze ins Fenster oder auf den Altar und lass sie herunterbrennen.
Monsterritual
Ich finde, die Zeit um Samhain ist auch ein guter Zeitpunkt, um mal nachzusehen, wie s den eigenen Monstern geht. Monster im Keller haben wir sicher alle, und wenn man nicht gelegentlich mal nachguggt und ihnen ein bißchen den Kopf tätschelt, dann werden sie schnell ungemütlich und geraten ausser Kontrolle. In der dunklen Zeit, bei gemütlichem Kerzenlicht und den ersten Lebkuchen, kann man sie mal aus dem Käfig lassen, vielleicht haben sie ja wichtige Botschaften.
Empfehlenswert, wenn man sich auf humorvolle Weise mit seinen Monstern beschäftigen möchte, ist von Christian Moser: Monster des Alltags.
Und hier die Monster-Meditation:
Setz Dich bequem hin und stell Dir gegenüber einen Stuhl auf. Stell Dir vor, wie die Tür aufgeht, und Dein Monster kommt herein. (auch wenn Du mehr Monster hast, immer eins nach dem anderen) Es setzt sich Dir gegenüber auf den Stuhl.
Betrachte es genau: Vielleicht ist es ganz staubig vom lange im Keller sitzen, schmutzig, weil sich niemand um es kümmert.
Du kannst Dein Monster zuerst nach seinem Namen fragen, und danach, was es so macht den ganzen Tag (an Dir rummäkeln zb.)
Frag es, wie es sich fühlt. Vielleicht ist es wütend oder traurig.
Frag Dein Monster, was Du für es tun könntest, damit es sich besser fühlt, vielleicht will es geknuddelt werden oder erst mal gewaschen und entstaubt.
Du kannst mit Deinem Monster besprechen, was es in Zukunft tun kann, damit Ihr beide Euch wohl fühlt, das ewige Lästermaul kann man zb. mit Leserbriefen auf die Politiker loslassen oder ihm Papier und Bleistift geben und es böse Geschichten schreiben lassen. Das Aggressive geht in den Garten, Unkraut jäten und Holz hacken, oder in den Sportverein, und das Trägheitsbiest darf sich um die Entspannungsübungen kümmern.
Stell Dir vor, wie Dein Monster jetzt aussieht, als transformiertes Monster sozusagen. Wirkt es glücklicher? Fühlst Du Dich jetzt besser in seiner Gesellschaft?
Du kannst mit Deinem Monster ausmachen, dass Ihr Euch täglich für eine bestimmte Zeit trefft, um den Tätigkeiten nachzugehen, die Ihr beide Euch für das Monster ausgesucht habt. An die Abmachung musst Du Dich dann aber auch halten, zb. einen Monat lang täglich Jakobsen-Entspannungsübungen für das Trägheitsbiest machen.
Nun steht Dein Monster auf, Ihr verabschiedet Euch von einander und es verlässt das Zimmer.
Mit so einer Übung sind die meisten kleinen Monster zur Kooperation zu bewegen. Und die meisten Monster sind klein, die, um es mit Christian Moser zu sagen, "Monster des Abgrunds" sind zum Glück eher selten.
Wenn ein Monster allerdings ganz und gar unkontrolliert wird, dann ist s vorbei mit der Gemütlichkeit, dann muss man es auf die ein oder andere Weise der Sonne aussetzen und sich ggf. fix professionelle Hilfe holen. Ist aber eher selten, die meisten Monster sind kleine Tierchen, die nur laut brüllen...
Empfehlenswert, wenn man sich auf humorvolle Weise mit seinen Monstern beschäftigen möchte, ist von Christian Moser: Monster des Alltags.
Und hier die Monster-Meditation:
Setz Dich bequem hin und stell Dir gegenüber einen Stuhl auf. Stell Dir vor, wie die Tür aufgeht, und Dein Monster kommt herein. (auch wenn Du mehr Monster hast, immer eins nach dem anderen) Es setzt sich Dir gegenüber auf den Stuhl.
Betrachte es genau: Vielleicht ist es ganz staubig vom lange im Keller sitzen, schmutzig, weil sich niemand um es kümmert.
Du kannst Dein Monster zuerst nach seinem Namen fragen, und danach, was es so macht den ganzen Tag (an Dir rummäkeln zb.)
Frag es, wie es sich fühlt. Vielleicht ist es wütend oder traurig.
Frag Dein Monster, was Du für es tun könntest, damit es sich besser fühlt, vielleicht will es geknuddelt werden oder erst mal gewaschen und entstaubt.
Du kannst mit Deinem Monster besprechen, was es in Zukunft tun kann, damit Ihr beide Euch wohl fühlt, das ewige Lästermaul kann man zb. mit Leserbriefen auf die Politiker loslassen oder ihm Papier und Bleistift geben und es böse Geschichten schreiben lassen. Das Aggressive geht in den Garten, Unkraut jäten und Holz hacken, oder in den Sportverein, und das Trägheitsbiest darf sich um die Entspannungsübungen kümmern.
Stell Dir vor, wie Dein Monster jetzt aussieht, als transformiertes Monster sozusagen. Wirkt es glücklicher? Fühlst Du Dich jetzt besser in seiner Gesellschaft?
Du kannst mit Deinem Monster ausmachen, dass Ihr Euch täglich für eine bestimmte Zeit trefft, um den Tätigkeiten nachzugehen, die Ihr beide Euch für das Monster ausgesucht habt. An die Abmachung musst Du Dich dann aber auch halten, zb. einen Monat lang täglich Jakobsen-Entspannungsübungen für das Trägheitsbiest machen.
Nun steht Dein Monster auf, Ihr verabschiedet Euch von einander und es verlässt das Zimmer.
Mit so einer Übung sind die meisten kleinen Monster zur Kooperation zu bewegen. Und die meisten Monster sind klein, die, um es mit Christian Moser zu sagen, "Monster des Abgrunds" sind zum Glück eher selten.
Wenn ein Monster allerdings ganz und gar unkontrolliert wird, dann ist s vorbei mit der Gemütlichkeit, dann muss man es auf die ein oder andere Weise der Sonne aussetzen und sich ggf. fix professionelle Hilfe holen. Ist aber eher selten, die meisten Monster sind kleine Tierchen, die nur laut brüllen...
Reise auf der Regenbogenbrücke
Die Reise auf der Regenbogenbrücke ist eine Meditation, mit der Ihr Kontakt mit den lieben Verstorbenen aufnehmen könnt. Sie führt Euch auf der Regenbogenbrücke ans Tor nach Sommerland, wo Ihr einen Blick hindurch werfen könnt und mit den Bewohnern dort sprechen, sofern sie Lust haben, an die Tür zu kommen. Ich habe die Meditation als mp3 aufgenommen, hier könnt Ihr sie runterladen. Sie ist als Zipdatei (22,2 MB) gepackt, dabei ist auch ein Cover, falls Ihr sie auf CD brennen wollt, und der Text zum selber lesen. Die Meditation ist kurz, knapp 9 Min. Die Samples habe ich von Freesound, nämlich ocean.wav von Slanesh, arpeggio5lop.wave und arpeggio6lop.wave von Plagasul und flutedance.mp3 von Kerri. Vielen Dank.
Ich hab den Weg über die Brücke vor der Tür zur Anderswelt enden lassen, durchguggen ja, durchgehen nein, wer trotzdem über die Schwelle latscht, tut das auf eigene Gefahr. Wem das Stehenbleiben zu schwer fällt, kann sich ja nen Zerberus neben die Tür visualisieren ;-)

Ich hab den Weg über die Brücke vor der Tür zur Anderswelt enden lassen, durchguggen ja, durchgehen nein, wer trotzdem über die Schwelle latscht, tut das auf eigene Gefahr. Wem das Stehenbleiben zu schwer fällt, kann sich ja nen Zerberus neben die Tür visualisieren ;-)

Basteleien
Jahresrad
Jahresrad
Das Jahresrad als Symbol für die acht Feste bekommt zu jedem Fest einen neuen Anhänger spendiert. (und auch zwischen den Festen, meines jedenfalls...es hängt mittlerweile so voll, dass man vom Rad fast nichts mehr sieht ;-)


Zuallererst wird natürlich das Rad gebastelt. Ich hab ein Grundgerüst aus alten Zeitungen gemacht, die fest zusammengedreht, und mit Paketklebeband umwickelt. (geht sicher auch mit Holz statt Zeitungen, aber es war grad kein Holz da, und andere Versuche waren auch nicht so erfolgreich, das Zeitungsskelett hält aber gut).


Um die Zeitungen hab ich Paketschnur gewickelt, das ganze mit Tapetenkleister überpinselt, braun angemalt und lackiert. Dann noch Bänder dran und an die Decke

Ahnenbilder fürs Rad


Ahnenbilder fürs Rad

Ich hatte ne Zeitlang echt Probleme mit den Ahnen. Mit den Verwandtschafts-Ahnen, genauer gesagt. Da gibts zwar ein paar nette, aber auch ne Menge, auf die ich gut verzichten kann. Ich hab mir lieber Wahl-Ahnen gesucht.
Irgendwann hab ich dann doch versucht, Frieden mit der Verwandtschaft als ganzes zu schliessen, und daraus sind die Ahnenbilder entstanden. Ich hab das Fotoalbum geplündert, die passenden Bilder auf Karton geklebt und mit Aufhängebändeln versehen.
Ich hab ziemlich lang rumüberlegt, ob ich meinen Großvater, den alten Mistkäfer, auch mit reinnehmen soll, und die drei alten Tanten, Schwestern meiner Oma, von denen zwei ziemlich giftig und die dritte übelst braun war... naja ich hab sie dann mit dazu genommen. Mittlerweile sind sie mir ziemlich egal und können ruhig da hängen, wenn mir die Erinnerung an sie dadurch nicht mehr auf den Nerv geht.
Der lebenden Verwandtschaft geh ich aber größtenteils aus dem Weg. Sind ja keine Ahnen ;-)
Irgendwann hab ich dann doch versucht, Frieden mit der Verwandtschaft als ganzes zu schliessen, und daraus sind die Ahnenbilder entstanden. Ich hab das Fotoalbum geplündert, die passenden Bilder auf Karton geklebt und mit Aufhängebändeln versehen.
Ich hab ziemlich lang rumüberlegt, ob ich meinen Großvater, den alten Mistkäfer, auch mit reinnehmen soll, und die drei alten Tanten, Schwestern meiner Oma, von denen zwei ziemlich giftig und die dritte übelst braun war... naja ich hab sie dann mit dazu genommen. Mittlerweile sind sie mir ziemlich egal und können ruhig da hängen, wenn mir die Erinnerung an sie dadurch nicht mehr auf den Nerv geht.
Der lebenden Verwandtschaft geh ich aber größtenteils aus dem Weg. Sind ja keine Ahnen ;-)
Jahreskreisdecke
Die Jahreskreisdecke habe ich als Ritualdecke für draussen gemacht.
Ich hab ein Stück Stoff einigermassen kreisrund zugeschnitten, und in acht gleiche Teile geteilt. In jedes Teil hab ich was möglichst zum Festtag passendes reingenäht und das ganze mit Bändern unterteilt. In die Mitte kam noch ein Pentagram.

Ich hab ein Stück Stoff einigermassen kreisrund zugeschnitten, und in acht gleiche Teile geteilt. In jedes Teil hab ich was möglichst zum Festtag passendes reingenäht und das ganze mit Bändern unterteilt. In die Mitte kam noch ein Pentagram.

Damit das ganze nicht gleich einsaut, wenn´s mal ein bißchen dreckig ist, habe ich für die Rückseite eine abwaschbare Gartentischdecke verwendet, kein Lack oder Wachstuch, das Teil ist aus so ner Art Nylon, dünn und flexibel und gut zu nähen.
Ok, das ist nicht grad ne Arbeit für nur einen Tag, eher etwas, das man an Samhain anfängt und das Jahr über weiternäht.
Hier ist noch ein Bild von der Rückseite mit der Gartentischdecke.

Ahnenpuppe
Ok, das ist nicht grad ne Arbeit für nur einen Tag, eher etwas, das man an Samhain anfängt und das Jahr über weiternäht.
Hier ist noch ein Bild von der Rückseite mit der Gartentischdecke.

Ahnenpuppe
Meine Ahnenpuppe, zu Ehren der lieben Ahnen, hat gefilzte Kleider, einen wattegefüllten Körper und einen Apfelkopf.


Apfelkopfpuppen sind eine alte Technik aus den USA. Ich glaube, die ersten Pilger haben sie mangels anderen Materials erfunden. Es gibt viele Möglichkeiten, aus Naturmaterial Puppen zu machen, aber die Apfelkopfpuppe finde ich richtig einfallsreich.
Man braucht natürlich nen Apfel, aus dem wird der Kopf geschnitzt. Den fertigen Kopf über Nacht in Wasser mit Zitronensaft und etwas Salz einlegen, damit er einigermassen hell bleibt. Zum Trocknen aufhängen (sieht gruslig aus, wenn der Kopf an der Lampe baumelt). Man kann den Kopf während er trocknet noch ein bißchen in Form kneten. Er braucht so ein bis zwei Wochen, bis er richtig trocken ist.
Den Körper habe ich aus einfachem Jersey genäht und mit Watte und ein bißchen Lavendel gefüllt. Lavendel auch deshalb, weil ich hoffe, er hält die Motten vom Filz ab.
Hier ein Bild von der Puppe ohne Kleider und Haare.

Man braucht natürlich nen Apfel, aus dem wird der Kopf geschnitzt. Den fertigen Kopf über Nacht in Wasser mit Zitronensaft und etwas Salz einlegen, damit er einigermassen hell bleibt. Zum Trocknen aufhängen (sieht gruslig aus, wenn der Kopf an der Lampe baumelt). Man kann den Kopf während er trocknet noch ein bißchen in Form kneten. Er braucht so ein bis zwei Wochen, bis er richtig trocken ist.
Den Körper habe ich aus einfachem Jersey genäht und mit Watte und ein bißchen Lavendel gefüllt. Lavendel auch deshalb, weil ich hoffe, er hält die Motten vom Filz ab.
Hier ein Bild von der Puppe ohne Kleider und Haare.

Ich habe an dem Kopf nach dem Trocknen Katzenaugen aus dem Bastelladen befestigt. Es gibt welche, die hinten dran einen Knubbel haben, den man nur reinstecken muss.
Die Kleider habe ich mit der Nadel gefilzt, die Hände und Füsse sind direkt auf den Körper gefilzt. Dann bekam meine Puppe noch ein Schultertuch aus schwarzer Spitze spendiert und einen Gürtel mit zwei Holzperlen, vor allem, damit das Tuch nicht rutscht. Das Haar ist aus einem Büschel Kammzug.
Sie guggt ein bißchen grimmig, aber sie ist sehr freundlich.
In Nürnberg gibts ja die Tradition mit den Zwetschgenmännle, wär auch mal ne Idee für ne Ahnenfigur. Mal drüber nachdenken. Ich hab ein bißl ein gespaltenes Verhältnis zu den Zwetschgenfiguren, so doll gefallen sie mir nicht, und als Kind hab ich mal eins aufgefressen, danach war mir dann drei Tage schlecht...Aber vielleicht fällt mir doch mal was Neues dazu ein.
Die Kleider habe ich mit der Nadel gefilzt, die Hände und Füsse sind direkt auf den Körper gefilzt. Dann bekam meine Puppe noch ein Schultertuch aus schwarzer Spitze spendiert und einen Gürtel mit zwei Holzperlen, vor allem, damit das Tuch nicht rutscht. Das Haar ist aus einem Büschel Kammzug.
Sie guggt ein bißchen grimmig, aber sie ist sehr freundlich.
In Nürnberg gibts ja die Tradition mit den Zwetschgenmännle, wär auch mal ne Idee für ne Ahnenfigur. Mal drüber nachdenken. Ich hab ein bißl ein gespaltenes Verhältnis zu den Zwetschgenfiguren, so doll gefallen sie mir nicht, und als Kind hab ich mal eins aufgefressen, danach war mir dann drei Tage schlecht...Aber vielleicht fällt mir doch mal was Neues dazu ein.
Futterschüssel
Kürbiscremesuppe

Kürbiscremesuppe

Ein kleinerer Kürbis, zb. Hokkaido oder Butternut
1-2 Kartoffeln
1-2 Möhren
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer ca. 3cm, oder mehr je nach Geschmack
1 Dose (400ml) Kokosmilch
4 EL Kokosflocken
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, bißl Butter
Paprika oder Chilischote und Kokosflocken zur Deko
Die Zwiebel und den Ingwer fein hacken und in Butter andünsten, Kartoffeln, Möhren und Kürbis in Würfel schneiden und dazugeben, mit der Kokosmilch aufgiessen, Curry und Kokosflocken dazu, und alles ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde köcheln lassen. Evtl bißl Wasser angiessen.
Alles fein pürieren, wenns zu dick ist, noch bißl Wasser angiessen und noch mal aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Deko macht sich ne Spirale aus Kokosflocken und ein paar feine Streifen Paprika oder Chili gut.
1-2 Kartoffeln
1-2 Möhren
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer ca. 3cm, oder mehr je nach Geschmack
1 Dose (400ml) Kokosmilch
4 EL Kokosflocken
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, bißl Butter
Paprika oder Chilischote und Kokosflocken zur Deko
Die Zwiebel und den Ingwer fein hacken und in Butter andünsten, Kartoffeln, Möhren und Kürbis in Würfel schneiden und dazugeben, mit der Kokosmilch aufgiessen, Curry und Kokosflocken dazu, und alles ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde köcheln lassen. Evtl bißl Wasser angiessen.
Alles fein pürieren, wenns zu dick ist, noch bißl Wasser angiessen und noch mal aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Deko macht sich ne Spirale aus Kokosflocken und ein paar feine Streifen Paprika oder Chili gut.
Granatapfelcreme
500gr. Joghurt mit Zucker o.ä. nach Geschmack verrühren (ich hab 1 TL Flüssigsüßstoff genommen). 250ml Granatapfelsaft aufkochen und mit Bindobin o.ä. andicken (ca. 2 TL), das ganze sieht dann wie Marmelade aus. Den Saft unter das Joghurt rühren und die Kerne von einem Granatapfel unterheben. Das ganze kühl stellen und mit Kakao oder ein paar Granatapfelkernen verzieren. Die Creme hat eine etwas seltsam rosa Färbung, aber schmeckt sehr lecker.
Medousa - 24. Okt, 01:20

















